Abendspaziergang im November

Vier Wochen und 2800 km liegen zwischen den Abendlichtspielen im letzten Post und diesen Aufnahmen, die gestern auf der Domäne Dahlem zur Stunde des Sonnenuntergangs entstanden.

Krähengeschrei in schon winterlich kahlen Bäumen …

Pfützen, die im spiegelnden Sonnenuntergang Seen gleichen,

Wolkenlandschaftsgemälde,

Urwälder von Grünkohl

und Gräsersilhouetten…

Auch der November in Berlin kann verzaubern, wenn man sich auf ihn einlässt.

Pindo

Abendlichtspiele

Vergangene Woche war ich mit meinem lieben Freund Matthias in Galicien wandern. Eines Nachmittags erklommen wir den Monte Paralaia auf der Halbinsel Morrazo. Vom dortigen Gipfel hat man den herrlichsten Blick auf die Bucht von Vigo.

Am Cruz do Xestoso, oberhalb von Moaña

Der Rückweg führte uns auf jahrhundertealten Hohlwegen durch einen Wald, in dem das Licht der untergehenden Sonne von Minute zu Minute neue Stimmungen zauberte.

Und als wir aus dem dichten Wald heraus taten, begrüßte uns inmitten der Farben der letzten Abendröte der Mond.

Welch ein Geschenk, diese Woche mit Dir, lieber Freund.

Pindo

Pindo bei „Wir für Schule“

Die Pandemie hat viele Menschen dazu gebracht, Althergebrachtes in Schulen zu hinterfragen und neue Wege einzuschlagen. Eine sehr spannende Initiative ist dabei WIR FÜR SCHULE, die seit einem Jahr ein Online-Forum für tausende Interessierte*r geschaffen hat, wo Innovationen vorbereitet werden.

In diesen Tagen läuft der zweite große Hackathon (eine Neuschöpfung aus Hacker und Marathon), wo unter dem Slogan LASST UNS ZUKUNFT IN DIE SCHULE BRINGEN, Bildung spannend neu gedacht wird.

Kürzlich hatte ich die Ehre, an einem Community Panel von Wir für Schule teilzunehmen, auf dem ich von meiner Achtsamkeitsarbeit in der Schule erzählen durfte. Mit dabei war Ricarda Priebe, eine meiner ehemaligen Schülerinnen, die seit mehr als sechs Jahren regelmäßig in meiner AG Achtsamkeit praktiziert sowie Susanne Krämer von der Uni Leipzig und Madlen Neubauer, eine ihrer Studentinnen.

Mit Susanne darf ich nun schon im zweiten Jahr gemeinsam an der Lehrenden-Fortbildung Wache Schule als Trainer mitwirken. Wache Schule basiert auf dem gleichnamigen, wunderbaren Buch von Susanne, das ich hier bereits ausführlich vorgestellt habe.

Das Community Panel beginnt mit einer interessanten Einführung in die Wirkung von Achtsamkeit durch Susanne Krämer (ab ca. 5:00). Ab 30:00 berichtet meine Schülerin Ricarda davon, welche Bedeutung Achtsamkeit für sie hat. In meinem eigenen Eingangsstatement (ab ca. 35:00) berichte ich unter anderem davon, wie Achtsamkeit meinen Blick auf die Lehrerrolle verändert hat. Im Anschluss entwickelt sich ein wirklich interessantes Gespräch zu dem Thema.

Pindo

Die Neuen Schulen

Übermorgen beginnt ein spannender Online-Kongress unter dem Titel Die Neuen Schulen – Lernen braucht Beziehung.

Die Covid-Krise hat durch das, was fehlt, nochmals deutlich gemacht, worin Schule ihre wirklichen Stärken hat: in der Beziehung zwischen den an ihr beteiligten Menschen.

Der Initiator Andreas Reinke lädt alle Lehrkräfte und Eltern zu diesem kostenlosen, inspirierenden Treffen ein.

Dabei geht es auch um das Thema Empathie und Achtsamkeit in der Schule mit einem Beitrag von Susanne Krämer (Uni Leipzig), mit der ich in den vergangenen Monaten im Rahmen der wunderbaren Fortbildung Wache Schule zusammenarbeiten durfte.

Mein Tipp: Anmelden und sich inspirieren lassen.

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Salinen im Frühlingsgewitter

Diese Aufnahmen entstanden in der kargen Provinz Guadalajara nordöstlich von Madrid. Unweit der historischen Bischofsstadt Sigüenza liegt ein Ort, der mit seinen Farben verzaubert.

Die Salinen von Imón entstanden am Río Salado, dem Salzigen Fluss, im 10. Jahrhundert. Die letzte Modernisierung fand Anfang des 18. Jahrhunderts statt. Bis Mitte der 90er Jahre wurde in den Salinen Salz gewonnen.

Heute ist der Ort eine menschenleere Zauberlandschaft, die das Auge mit ungewohnten Kontrasten herausfordert.

Sehen Sie selbst.

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AVE – ein Portal für Achtsamkeit in der Pädagogik

Sie interessieren sich für Achtsamkeit und ihre transformierende Wirkung in der Bildung? Dann ist die neu aufgestellte Webseite des AVE-Instituts in Berlin ein spannender Anlaufpunkt.

AVE möchte „Impulse für den Bildungsbereich geben, damit Achtsamkeit und Empathie Teil der Schulkultur“ werden kann. Die Webseiten bieten eine hervorragend aufgemachte Fülle an Anregungen für Menschen, die sich einen ersten Überblick über Achtsamkeit verschaffen möchten, aber auch solche mit mehr Fachkenntnis und spezielleren Fragen.

Ganz hervorragend finde ich den Ansatz, dass AVE viele Berichte von Pädagog*innen bietet, in denen diese ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Achtsamkeit als Inspirationsquellen zur Verfügung stellen. Dabei hatte ich die Ehre, selbst von meiner Arbeit erzählen zu dürfen.

Eine wunderbare Initiative des AVE-Instituts ist auch die Online-Gemeinschaft Achtsamkeitspraxis für Pädagog*:innen. Jeden zweiten Mittwoch findet von 20-21 Uhr auf Zoom ein Treffen statt, auf dem Expert*innen einen kurzen Impulsvortrag zu ihrem Arbeitsgebiet halten und anschließend eine Achtsamkeitspraxis für die Anwesenden anleiten. Die Abende sind ein sehr gutes Forum, um Gleichgesinnte für unser Herzensthema ‚Transformation von Schule durch Achtsamkeit‘ kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Unbedingte Surfempfehlung.

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Galicien erleben

Wer diesem Blog regelmäßig folgt, weiß von meiner Liebe zur nordwestlichen Ecke Spaniens, der Region Galicien. Seit meinem Studium an der Universität von Santiago de Compostela im Jahr 1990-91 fahre ich regelmäßig nach Galicien und habe diesen Landstrich kennen- und lieben gelernt.

Nun ist galicienerleben geboren, ein eigener Blog, in dem ich meine Faszination für diese wunderbare Landschaft und ihre Menschen teilen möchte.

Vielleicht mögen Sie mich bei diesem neuen Abenteuer als Abonnement*in begleiten? Ich freue mich auf Ihr Interesse und Ihre Reaktionen.

In Dankbarkeit

Pindo

Bloggerglück

Vor ein paar Wochen publizierte ich hier Fotos von einem Spaziergang in der Zehlendorfer Abenddämmerung, darunter auch das folgende:

Nun beglückt mich eine liebe Freundin aus Vigo in Nordwestspanien mit ihrer eigenen Fassung des Motivs:

Gracias, queridísima Carmen. Qué regalo me has hecho.

Pindo

Winterliches Tempelhofer Feld

Auf dem ehemaligen Flughafen in Tempelhof treffen sich die Berliner zu allen Zeiten des Jahres. Wenn alles zu ist, kommt dem weiten Feld mitten in der Stadt eine ganz besondere Funktion zu. Gestern zeigte es sich winterlich und bot wieder Raum für Tausende:

Schneemannbauende Familien, Schlittschuhläufer auf einem vereisten Teil der Landebahn, unbeirrt vermummte Rennradler, ein DJ, den das winterliche Sonnenlicht zu loungig-chilliger Musik inspiriert, der Snowboarder, der sich vom Lenkdrachen über die verschneiten Wiesen ziehen lässt und die unzähligen Spaziergänger, die wie wir für ein paar Stunden ihre Sehnsucht nach weiten Horizonten stillen.

Pindo